„Gesund.Zusammen.Leben. in Kleinpaschleben“: Erfolgreicher Projektabschluss für die
Verbundpartnerin Hochschule Anhalt.
Die Hochschule Anhalt hat im Rahmen des NEB_PROJEKTs „Gesund.Zusammen.Leben. in Kleinpaschleben“ die Weichen für die nachhaltige Weiternutzung der ehemaligen Grundschule gestellt! Das war das Fazit des Treffens am 13. Februar 2026 vor Ort. In den nächsten zwei Jahren wird der 50er-Jahre-Bau nach den NEB_KRITERIEN SCHÖN. NACHHALTIG. GEMEINSAM. zum „Familienzentrum“ umgebaut. Ein Jahr gemeinsamer Arbeit liegt hinter den NEB-Verbundpartnern, der Hochschule Anhalt und der Gemeinde Osternienburger Land. Jetzt wurden die Ergebnisse mit einem Rückblick auf die vielfältigen aktiven Bürgerwerkstätten vor rund 60 Gästen sowie dem begleitenden NEB_NETZWERKBÜRO präsentiert.
Viele aus Kleinpaschleben waren gekommen, um auch diesen Projekt-Meilenstein miterleben zu können. Man war sich einig: Der NEB_PROZESS hat alle beflügelt, die Menschen im Ort und die beteiligten Studierenden, Planende, Institutionen und Behörden. Er hat auf allen Seiten Horizonte erweitert und beste Grundlagen für das Gelingen des ambitionierten Projektes gelegt. Die Hochschule Anhalt konnte mit ihren Studierenden- Entwürfen nicht nur den intensiven Austausch mit den Bewohnerinnen und Bewohnern bereichern, sondern durch die Bereitstellung von Projektwissen, durch das Sicherstellen der NEB_KRITERIEN in der Entwurfsphase sowie durch die intensive Begleitung der öffentlichen Vergabeverfahren erfolgreich wirken. „Der größte Impact“, so heißt es im Abschlussbericht, „lag im Konzipieren, Umsetzen und Fortführen der vielgestaltigen Mitmach-Aktionen“, in die sich „viele Interessierte aller Generationen aus Kleinpaschleben bei der Realisierung der ersten
sichtbaren Zeichen der Transformation des Schulgeländes“ einbrachten. Am Ende liegt ein Konzept vor, das übertragbar aufzeigt, wie allerorten leerstehende Schulgebäude und deren Freianlagen auf ökonomisch, ökologisch und sozial nachhaltige Weise wiederbelebt und mit der Nutzergemeinschaft entwickelt werden können.
Den 122-seitigen Abschlussbericht „Von der Schule zu einem Haus für alle“ erhielt Bürgermeister Torsten Lorenz aus den Händen von Prof. Nadja Häupl vom Fachbereich Architektur, Facility Management und Geoinformation sowie Prof. Dr. Nicole Uhrig vom Fachbereich Landwirtschaft, Ökotrophologie und Landschaftsentwicklung – mit großem Dank für die „Offenheit, das Engagement und die konstruktive Zusammenarbeit“. 300.000 Euro Förderung aus dem europäischen JTF (Just Transition Fund – Für den gerechten Übergang) ermöglichten seit Februar 2025 ein modellhaft und (über)regional Impulse setzendes studentisches Entwurfs-Reallabor mit einer vorgeschalteten Konzeptphase „0“ für die Planung. „Gesund.Zusammen.Leben. in Kleinpaschleben“ erhielt diese Förderung im Rahmen der sachsen-anhaltischen Landesinitiative „Gemeinsam für ein Neues Europäisches Bauhaus (NEB) NeueBauhäusler“. Das Ziel, mit allen und für alle in Kleinpaschleben das rund 16.000 m² große Grundstück mit dem Schulgebäude und angrenzenden Freiflächen zu einem zukunftsorientierten Zentrum für Jung und Alt ressourcenschonend umzugestalten – wird nun baulich umgesetzt. Architekt Peter Weber von der beauftragten ARGE ATELIER.SCHMELZER.WEBER/AHOLA stellte im zweiten Teil der Veranstaltung die aktuellen Planungen vor. Im Rahmen des Investitionsgesetzes Kohleregionen (InvKG) wird die Maßnahme im weiteren Verlauf durch Mittel des Bundes und des Landes Sachsen-Anhalt gefördert. Das Investitionsvolumen beträgt 5 Millionen Euro.



