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Mehr InformationenBitterfeld-Wolfen ist ein Ort tiefgreifender Transformation. Als historisches Zentrum des mitteldeutschen Chemiedreiecks steht die Stadt beispielhaft für Aufstieg, Niedergang und ökologische Erneuerung einer Industrieregion. Wo einst Braunkohle, Chemieproduktion und Filmindustrie die Landschaft prägten, sind heute Seen, renaturierte Flächen und neue Perspektiven entstanden. Doch die Spuren der Industrie bleiben in der Landschaft ebenso wie in den Erinnerungen der Menschen sichtbar und prägen die Identität der Region. Das Projekt „Ein Ort für Industriekultur – ein Ort für Zukunft“ greift diese Geschichte auf und entwickelt einen neuen gemeinschaftlichen Raum für Austausch, Bildung und kulturelle Praxis.
Getragen wird das Projekt vom Kulturpark e. V. und dem Jugendclub 83 e. V. Während der Kulturpark e. V. seine kuratorische Erfahrung und sein regionales wie internationales Netzwerk aus Kunst, Wissenschaft und Kultur in die Entwicklung der Programme einbringt, eröffnet der Jugendclub 83 e. V. das Programm durch lokale Jugendarbeit für die aktive Beteiligung junger Menschen und weiterer Initiativen. Gemeinsam schaffen sie einen offenen Prozess, der unterschiedliche Generationen und Perspektiven miteinander verbindet.
So entsteht ein Ort, der die Vergangenheit sichtbar macht, auf die Gegenwart reflektiert und die Zukunft gemeinsam aushandelt. Der Ort wird so zu einem Modell für den Umgang mit postindustriellen Räumen und ihren kulturellen Potenzialen.
Planung und Umsetzung eines Pavillons in Gemeinschaftsarbeit
Ein Zusammenschluss bestehend aus dem Architekturbüro raumlaborberlin, dem Architektur- und Ausstellungsbüro lfm 2 und dem Baukollektiv la relève entwickeln gemeinsam mit Bürgern und Bürgerinnen aus Bitterfeld-Wolfen, jungen Menschen der Region und Studierenden naher Hochschulen einen mobilen Pavillon, der multifunktional als Versammlungs- und Austauschort, Werkstatt, Küche/Kantine, Ausstellungsraum und Informationspunkt nutzbar sein wird.
Osten Festival – Workshops, Diskussion, Kunst
Das erste Mal wird der mobile Pavillon während des Festival OSTEN im September 2026 genutzt. Der Pavillon soll hier als Ort für Gespräche, Arbeitsort und Ausgangspunkt für verschiedene Ausflüge und Erkundungen ins Gelände der Industrie- und Chemieregion dienen, die die Spuren der (Chemie-)Industrie künstlerisch aufsuchen und kulturell einordnen. Das Festival bezieht sich auch auf die Tradition des Bitterfelder Wegs, der einst Kunstschaffende und Arbeitende in der gemeinsamen Kunstproduktion verband. Gemeinsam mit ehemaligen Arbeitern und Arbeiterinnen und Bewohnenden aus Bitterfeld-Wolfen sowie Kunstschaffenden und Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen werden Workshops, Gesprächsrunden, Busfahrten und viele weitere Formate erarbeitet und durchgeführt.
Der Pavillon als Teil des neu eröffneten Kino Wolfen ab 2027
Im Frühjahr 2027 zieht der mobile Pavillon dann in den Garten des Wolfener Kinos, das anlässlich seines 70. Geburtstages als Ort der Zivilgesellschaft wiedereröffnet werden soll. Hier angekommen soll der Pavillon als dauerhafte Struktur am Kino Wolfen zur Durchführung von Veranstaltungs- und Begegnungsformaten seinen Platz finden.
Mit der Eröffnung des Kinos startet ebenfalls ein Filmprogramm, das in einem Bürger- und Bürgerinnen-Kuratorium diskutiert und kuratiert wird.
Bitterfelder Jugend involviert in Industriegeschichte und Stadtentwicklung
Durch die Arbeit des Jugendclub 83 e. V. sollen insbesondere auch Kinder und Jugendliche an das industriekulturelle Erbe und die ästhetische Dimension der durch die Industrie geprägten Bau- und Lebenskultur in Bitterfeld-Wolfen herangeführt werden und die Entwicklung der Stadt für die Zukunft mitgestalten. Dazu werden zunächst die Bedürfnisse der Jugendlichen an ihren Wohn- und Lebensorten erforscht. Mithilfe von Umfragen, Workshops und unterschiedlichen Aktionen von Graffitiworkshop bis Onlinebuilding wird die Ausgestaltung und Funktionsweise eines Gemeinschaftsraumes praktisch ermittelt und ausgearbeitet.
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