From 9 to 13 June 2026, stakeholders from politics, public administration, research, business, culture and civil society gathered in Brussels for the NEB_FESTIVAL 2026. The third edition was held under the motto "Life. Spaces. Buildings." and focused on democratic participation and affordable housing as key challenges for Europe's future. At the same time, the festival demonstrated how closely sustainable construction is linked to culture, the creative industries, digital sovereignty and European AI technologies. Creative methods from design and placemaking are increasingly being woven into all areas of transformation processes. The NEB_NETWORK OFFICE Saxony-Anhalt used the event to expand its European network, learn about current developments and explore new opportunities for cooperation for Saxony-Anhalt.
Bereits zur Eröffnung wurde die strategische Bedeutung des NEB für die nachhaltige Transformation Europas betont. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen kündigte zusätzliche Investitionen von 50 Millionen Euro für die NEB_ACADEMY in den kommenden zwei Jahren an. Auch EU-Ratspräsident António Costa hob die Bedeutung des NEB hervor. Angesichts der europaweiten Wohnraumkrise brauche es nicht nur mehr Gebäude, sondern „bezahlbare, nachhaltige und lebenswerte Lösungen“. Er forderte dazu gemeinsames Handeln auf allen politischen Ebenen. Sachsen-Anhalt war beim Festival inhaltlich vertreten: Im Panel „Making use of what we have: rethinking vacant and underused spaces” stellte Werner Möller von der Stiftung Bauhaus Dessau das NEB_PROJEKT Reallabor Zekiwa Zeitz als Beispiel für die kreative Nachnutzung leerstehender Industriegebäude vor.
Für das NEB_NETZWERKBÜRO Sachsen-Anhalt stand die Vernetzung im Mittelpunkt des Besuchs. Im direkten Austausch mit der Nationalen Kontaktstelle für das Neue Europäische Bauhaus sowie dem Nationalen Kontaktpunkt wurden Ansätze für gemeinsame Aktivitäten diskutiert. Ziel ist es, Synergien zu nutzen, gemeinsame Veranstaltungsformate zu entwickeln und die Landesinitiative #NeueBauhäusler zu stärken. Darüber hinaus bot das Festival die Möglichkeit, die Arbeit der europäischen NEB_CHAPTERS als regionale Vernetzungsinitiative und Lobby für NEB_WERTE kennenzulernen. Besonders interessant waren Einblicke in internationale Initiativen wie Shift Sweden, die beauftragt durch die Schwedische Regierung mit 100 Projekten in 10 Jahren den Weg in eine postfossile, nachhaltige Welt ebnen und damit neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft erproben. In vielen Diskussionen wurde deutlich, dass nachhaltige Bau- und Transformationsprozesse verlässliche politische und regulatorische Rahmenbedingungen benötigen. Zugleich stellte sich die Frage, wie erfolgreiche Pilotprojekte skaliert werden können, ohne ortsspezifische Anforderungen zu vernachlässigen. Als praxisnahe Antwort darauf bietet das im EU-Projekt digiNEB entwickelte RIM Handbook konkrete Handlungsempfehlungen für kommunale und regionale Akteurinnen und Akteure und macht Erfahrungen aus bestehenden NEB_PROJEKTEN direkt nutzbar. Bemerkenswert war die selbstkritische Auseinandersetzung innerhalb der NEB_COMMUNITYAnother remarkable aspect was the self-critical reflection within the NEB community. Repeatedly, participants raised the question of how the New European Bauhaus can reach people who are already putting its values into practice but do not yet strongly identify with the European programme. Small and micro-enterprises in particular were identified as an important target group whose experience and innovative capacity should be more strongly integrated in the future.
The NEB_FESTIVAL 2026 thus highlighted not only the diversity of ongoing NEB activities, but also the challenges of the years ahead: sustaining successful projects, scaling innovation and engaging new stakeholders in the transformation process. For the NEB_NETWORKING OFFICE Saxony-Anhalt, the exchange provided valuable impulses for connecting regional activities with European developments and building new partnerships.
Impressions

© European Union, 2026

© European Union, 2026

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© European Union, 2026

© European Union, 2026

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